Theaterlehrplan ©

Begriff und Inhalte © Barbara Ellenberger, Juliane Steinmann 2006

Das TPZ bringt Kultur in jeden Unterricht und in Ihre Nachmittagsangebote! Wir bieten Workshops für den Deutsch-Lehrplan bis hin zur theatralen Chemie-Versuchsreihe. Komplexere Sachverhalte können auch in Projekttagen oder -wochen bearbeitet werden. Wir sind für viele Themen offen. Lesen Sie hier nach Stufen sortiert, für welche Themen wir schon Konzepte parat haben.

Der Theaterlehrplan bietet Lehrer/innen und Erzieher/innen die Möglichkeit, Theater, Musik und Tanz in ihre Arbeit zu integrieren. Die Angebote orientieren sich an den altersgemäßen Interessen der Kinder sowie an den Rahmenrichtlinien des Landes Niedersachsen.

Der Theaterlehrplan kombiniert professionellen künstlerischen Anspruch an ästhetische Bildung mit den Möglichkeiten von Schule, Vorschule, Kindergarten und Krippe. Die Workshops lassen sich in den Vor- und Nachmittag integrieren (90 bis 180-Minuten-Einheiten) und werden in der Einrichtung oder im Theater für Niedersachsen durchgeführt.

Während in der 1. und 2. Klasse die Liebe zur Musik, zu Sprache, Rhythmus und Geräuschen die Darstellungslust und die Motivation zum Ausprobieren fördern, können in der 3. und 4. Klasse bereits konkrete Übungen zum Ausdrucksvermögen, zur Raumerfahrung, ein erster Kontakt zum Tanz und zum Theater im Focus stehen. Themen können sein:

  • Geschichten erfinden und bekannte Geschichten frei nachspielen
  • Mit Profis singen und Theater spielen
  • Bewegung und Ausdruck
  • Mit Sprache und Geräuschen spielen
  • Tanzgeschichten
  • Soziales Miteinander im Theaterspiel erfahren

Nach dem Schulwechsel muss sich die Klassengemeinschaft zunächst wieder neu finden. Hier können Theaterworkshops neben der Vermittlung von bestimmten Unterrichtsinhalten den Klassenzusammenhalt stärken und das Kennenlernen fördern. Themenbeispiele:

  • Märchen
  • Fabeln
  • Soziales Miteinander
  • Mehrtätige Projekte zur Klassenlektüre
  • Tanz- und Musikworkshops

Spätestens ab der 7. Klasse können wir nicht mehr auf die unverstellte  Spielbegeisterung aller Schüler/innen hoffen. Groß ist die Angst sich zu blamieren, die Jugendlichen befinden sich in einer sehr selbstkritischen Phase. Hier gilt es, einen geschützten Rahmen zu schaffen, der den Jugendlichen Sicherheit gibt und Mut macht, etwas neues auszuprobieren. Ist dies gewährleistet, erleben wir Momente höchster Kreativität und der Freude am Spiel. Und plötzlich ist "John Maynard" nicht mehr nur ein Text der sich reimt, sondern eine echt spannende Geschichte geworden. Themenbeispiele:

Die Horizonte werden größer, gesellschaftliche, politische oder religiöse Themen bekommen allmählich einen Stellenwert im Leben der Jugendlichen. Abgrenzung gegenüber rassistischem Gedankengut, der Umgang mit Liebe und Betrug, das große Thema Zukunft: Neben den Vorgaben des Schulunterrichts können diese Themen in der Theaterarbeit eine Rolle spielen. Themenbeispiele:

  • Körpersprache, Status und Kommunikation
  • Improvisationstheater
  • "Woyzeck“, „Medea“, Themen des Zentralabiturs
  • Fremdsprache “Frei sprechen/Dialoge/Szenen”
  • Der Verfremdungseffekt bei Brecht
  • Fremdenfeindlichkeit
  • Berufsorientierung und Potenzialanalyse

 


oben     Startseite