Ein Theaterprojekt kann ein erster Schritt sein auf dem Weg zur inter- oder transkulturellen Gesellschaft. Gemeinsam ein Theaterstück zu entwickeln heißt, in einen Dialog zu treten.

Nach Wolfgang Welsch („Die transkulturelle Gesellschaft“, 1997) ist die Grundlage für eine transkulturelle Gesellschaft, also eine Gesellschaft, in der jedes Individuum seine Kultur sowohl mitbringt als auch gestaltet, der Austausch von unterschiedlichen Lebensformen, Werterhaltungen und Weltanschauungen. Dieser Dialog schlägt oft fehl oder ist geleitet von Vorurteilen und von falscher Rücksichtnahme. Das Theater wirkt hier auf zweierlei Ebenen: Erstens können Vorurteile und kulturelle Eigenarten im Spiel entdeckt, verschlüsselt, reflektiert werden. Zweitens wird durch das gemeinsame Entwickeln eines Produkts, nämlich eines Theaterstücks, die Gruppe über alle kulturellen Barrieren hinaus gestärkt. Das TPZ arbeitet mit Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hinter- und Vordergründen in seinen Projekten zusammen.

Beispiele dafür sind die aktuellen Projekte Ich bin Musik, 2011/12 und Ich packe meinen Koffer, 2011/12.

Auch im Archiv finden Sie Projekte mit interkulturellem Ansatz, beispielsweise Kultur Resonanzen, 2010/11 und Weichenstellungen, 2009/10

 


oben     Startseite