Ein szenischer Stadtspaziergang mit vertonten Geschichten

Am 29. Und 30. Juli 2017 luden die Teilnehmenden des vierwöchigen TPZ-Schreib- und -Theaterprojektes „Kehrwieder“ zu einem etwas anderen Stadtspaziergang ein: Vertont und bebildert, lernte das Publikum vertraute Straßen, Plätze und Gebäude in Hildesheim Zentrum, Ost- und Neustadt von einer anderen Seite kennen.

Sie tauchten ein in persönliche Erinnerungen und entdeckten zusammen mit der Projektgruppe altbekannte Wege abseits touristischer Trampelpfade ganz neu.

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Jeweils 25 Gästen pro Tour zeigte Stadtführerin „Ida Schmitt“ (Clarissa Nießner) „Hildesheim für Insider“. Über Kopfhörer lauschten die Gäste persönlichen Geschichten von Hildesheimer/innen – auf und abseits des Weges erlebten sie Motive, Figuren und Szenen zu den Hör-Geschichten.

Erlebnisse von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Teilnehmende des Projektes „Kehrwieder“ waren 18 Erwachsene zwischen 20 und 82 Jahren. Für Konzeption und Durchführung waren Silke Pohl, Karu-Levin Grunwald-Delitz und Clarissa Nießner verantwortlich. Jörg Finger kümmerte sich um Audioschnitt und Dokumentation, Gudrun Deutsch um die Raumgestaltung.

Die Geschichten, die das Publikum zu hören bekam, wurden von den Teilnehmenden selbst erzählt und geschrieben. 170730 TPZ Kehrwieder Projekt 79 klein
Manche der zugrunde liegenden Plots waren autobiografisch, andere stammten aus dem direkt vorausgegangenen TPZ-Projekt „Fundortbüro“. Dabei wurden in der Fußgängerzone und auf den Wallungen Bürger/innen zu persönlichen Erlebnissen in und um Hildesheim befragt. Letztlich wurden
aus rund 80 Geschichten 15 ausgewählt, gemeinsam fein geschliffen und auf Band gesprochen. Anschließend wurde innerhalb von 2 Wochen der Stadtspaziergang inszeniert und insgesamt 3 Mal aufgeführt.

Hier können Sie die im Rahmen des Projektes „Kehrwieder“ geschriebenen Geschichten lesen.170730 TPZ Kehrwieder Projekt 89 klein

„Kehrwieder“ war Teil des TPZ-Spielzeitprojektes 2016/17 [un]sichtbar“ und wurde gefördert von: Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Niedersachsen, Klosterkammer Hannover, Fonds Soziokultur, Kulturstiftung Sparkasse Hildesheim, Bürgerstiftung Hildesheim, Stadt Hildesheim, Friedrich Weinhagen Stiftung, Johannishof Stiftung. In pädagogischer Mitverantwortung des VNB.

 


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